headline

Vielleicht fiel Ihnen schon in der ersten Klasse auf, dass Ihr Kind das Lesen- und das Lesen nur mühsam erlernte. Noch heute liest es auffällig langsam oder sehr ungenau, verwechselt zum Teil noch die Buchstaben, kann den Sinn des Gelesenen nur vage erfassen. Freiwillig nimmt ihr Kind kein Buch in die Hände zum Lesen.  

Oftmals ärgern Sie sich über das Schriftbild Ihres Kindes. Das gleiche Wort kann immer wieder anders geschrieben werden oder kommt immer gleich falsch auf das Papier. Gelernte Regeln sind gleich wieder vergessen oder sie werden durcheinander gewirbelt. Das Bilden von verständlichen Sätzen fällt Ihrem Kind sehr schwer. Ach ja, von den leidigen Diktaten sprechen wir lieber mal nicht...

In einem ersten Schritt wir im Gespräch die Vorgeschichte, aktuelle Situation, die Wünsche und Ziele erfasst. Bevor wir loslegen, wird mittels normierten Tests der Lese- und Rechtschreibstand erfasst. Die Durchsicht der Schulunterlagen und freie Texte liefern wertvolle Informationen, auf welcher Lese- bzw. Rechtschreiblernstufe sich Ihr Kind befindet. 

Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, gehört die Analyse der Basisfunktionen zur Therapieplanung ebenso dazu:

Legasthenie Bild2

In der Therapie bilden evidenzbasierte Materialien die Grundlage, Lernspiele und vielfältige Übungsformen sorgen für Abwechslung und Motivation. Der Lernfortschritt wird regelmässig überprüft und die Therapieinhalte entsprechend angepasst. 

Lesen und Schreiben lernt man nur durch Lesen und Schreiben. Individuell angepasste Lernschritte führen zu Erfolg und machen Mut und Lust zu mehr.